Szárliget

Bürgermeisteramt von Szárliget
2067 Szárliget, István u. 49.
Tel: 22/591-064 Fax: 22/353-896
Bürgermeister: Gyula Andráska

Die Gemeinde Szárliget befindet sich an den Ausläufern von Gebirgen Vértes und Gerecse. Diese Fläche ist seit Urzeiten bewohnt. Nach dem Ausgleich von 1867 sind der Bergbau und die Industrie zur Entwicklung gekommen. Bis zum 1. Januar gehörte Szárliget zum Außenbezirk von Szár, dann bis zum Jahr 1989 galt Szárliget als Partnergemeinde von Szár. Am 1. Januar 1989 wurde Szárliget für selbstständige Gemeinde erklärt.

Die heutige Gemeinde Szárliget war früher auf verschiedenen Namen in der Vergangenheit bezeichnet. Die Gemeinde wurde bis 1930 als“ Rokkanttelep“, dann bis 1945 als „Szárújtelep“ oder “Újszár“, bis 1971 als „Szár II“, und erst ab 1971 offiziell als Szárliget gennant.

Die Partnergemeinde Szárliget war während der Führung des gemeinschaftlichen Rats als „Stiefkind“ behandelt. Der größte Teil des Budgets war jahrelang an die Zentralegemeinde gewendet, deren Folge bis heute in den Alltagen der Gemeinde wahrzunehmen ist. Erst durch langen und ausdauernden Kampf konnten die lokalen Ratsmitglieder erreichen, dass der Gemeinde Szárliget bestimmtes Prozent vom Budget nach dem Verhältnis der Bevölkerung zusteht.

Die einzige Arbeitsmöglichkeit in Szárliget ist das Sägewerk, wo jetzt 21 Personen beschäftigt wird. Als ergänzendes Einkommen könnte die Hauswirtschaftung zur Sprache kommen, aber die Mehrheit der aus der Stadt ausgesiedelten Menschen hat keine Erfahrung in der Gartenbauwirtschaft und Viehhaltung. Dies wird auch durch den schwer kultivierbaren Steinboden mit schlechter Qualität und durch kühles Klima wegen der Höhenterrainverhältnisse behindert. Ebenfalls wegen der Höhenterrainverhältnisse gibt es nur wenig Bodenfläche für landwirtschaftliche Anbauung im Rand der Gemeinde, deswegen kam eine Produktionsgenossenschaft nicht in Frage. Die Mehrheit der hier angesiedelten Menschen arbeitet in Tatabánya, Bicske oder in der Hauptstadt Budapest. Nach dem politischen Wendepunkt in den 90er Jahre ist die Arbeitslosigkeit zu einem großen Problem für die Bevölkerung der Gemeinde geworden.

Zwar gibt es keinen Abwasserkanal in Szárliget, aber die Gemeinde verfügt über eine Gasleitung und ein Zentraleantennenetz für Telefon. Die Gemeinde wird einerseits durch die Eisenbahnlinie von Budapest-Hegyeshalom geteilt, und sie war andererseits früher die Grenzlinie zwischen Komitaten Fejér – und Komárom-Esztergom.

Die Einwohnerschaft von Szárliget haben schon mehrmals die Initiative ergriffen, das Dorf zum Verwaltungsgebiet des Komitates Komárom- Esztergom anzuschließen. In 1999 ist dieser Traum erfüllt worden.

Sehenswürdigkeiten:

Zuppa Burg
blaue Landestourstrecke

Ständige Programme:

Juni - Dorffest
Juli - Szárliget Fest
Oktober - Seniorfest

Restaurant:
Família Sörözõ
Szárliget

 
Készült a Tér-Kép Program keretében, 2002.