Környe

Bürgermeisteramt von Környe
2851 Környe, Alkotmány út 2.
Tel: 34/573-100 Fax: 34/473-140
E-mail: pkornye@axelero.hu
Bürgermeister: Miklós Horváth

Die Gemeinde Környe befindet sich 5 km von Tatabánya entfernt. Ihre Fläche ist 45,37 qkm, zu dem gehört noch Környebánya, Szentgyörgypuszta, Tagyospuszta und Irtáspuszta. Nach der Aussage der Funde ist es beweisbar, daß Környe schon in der Stein- und Bronzzeit bewohnt war. Die Gemeinde ist reich auch an römischen Denkmalen. Am Nord-Ufer vom Által-Bach sind auch heute noch die Reste der römischen Festung (Castum) zu sehen. Sie ist wahrscheinlich mit der Quirinum-Festung identifizierbar. Nach den Urkunden wurde der Name "Kernye" zuerst im Jahre 1238 erwähnt. In dieser Zeit war hier der Csák-Stamm der Besitzer. Eine Weile gehörte das Land zur Gesztes-Burg, dann zur Gerencsér-Burg.

Nach der Mohácser Schlacht wurde die Gemeinde zusammen mit der Mühle und den Heiden von den Türken eingeäschert. Mitte des XVII. Jahrhunderts ließ Graf László Csáky reformierte Ungarn hierher ansiedeln, die später von dem katholischen Grafen József Eszterházy fortgetrieben wurde und an deren Stelle katholische Deutschen ab 1745 angesiedelt wurden. Auf dem damaligen Siegel war "Köves Környe" zu lesen.

In 1757 errichtete Jakab Fellner eine Barockkirche im Zentrum des Dorfes, die in der Mitte des XIX. Jahrhunderts abgebrannt ist. Die Kirche wurde nach Pläne Ybl Miklós neugebaut.

Auch Környe entwickelte sich schön nach dem Ausgleich. Im Jahre 1887 wurde die erste provinzielle Kreditgenossenschaft in der Gegend unter der Führung vom Pfarrer Adolf Koch gegründet. Ein Jahr danach sind die Schule, der Kindergarten, das Postamt, und das Gemeindeamt fertig geworden.

Der Landbesitzer Károly Posztoczky ließ in Erdotagyos Sternwarte und meteorologische Beobachtungsstation bauen. Im Jahre 1902 ist die Bahnlinie Tatabánya-Környe-Kisbér-Pápa erbaut worden. Im Jahre 1912 wurde die Kohlenförderung in Környebánya aufgenommen. Auch eine Wassermühle und eine moderne Walzenmühle sind im Dorf errichtet worden. Im August 1947 ist ein teil der deutschsprachigen Einwohnern betrüblicherweise nach der damaligen Gesetzerlassung ausgesiedelt worden.

Im Jahre 1949 wurde die örtliche Produktionsgenossenschaft und das landweitberühmte Staatsreichtum bzw. ihr Rechtsnachfolger „wirtschaftliches Kombinat” - das zur Zeit als Aktiengesellschaft tätig ist - gegründet. Nach der Wende wurden mehrere kleinen Firmen gegründet, die wesentlichen sind wie folgt: Still GmbH und MUT-Hungária GmbH.

Sehenswürdigkeiten:

Környe:

römisch-katholische Kirche
alte, römische Denksteine am Hof der Pfarre
Szent Orbán Eichenstatue
Erinnerungspark an das Millezentenarium und
Árpád-Andenken

Környebánya:

Ausflugsmöglichkeit vom Ferienheim
Környebánya auf der blauen Landestourstrecke:
Szarvaskút - Mátyáskút - Szép Ilonka Quelle oder
Vitány-Burg

Andere Tourstrecken vom Ferienheim:
- Vértessomló - Várgesztes
- Vértessomló - Majk
- Síkvölgy-Teiche

Ständige Programme:

Januar - Kirchtag Környe (erste oder zweite KW, erster Kirchtag im Land)
Mai - Fest am Orbán-Tag
Juli - Nationalität- und Bierfest
September - Winzeraufmarsch

Restaurant:

Gyöpi Étterem Környe, Sporttelep Tel: 34/473-098
Vöröskő Étterem Környe Alkotmány u. Tel: 34/473-618

 
Készült a Tér-Kép Program keretében, 2002.