Gyermely
Bürgermeisteramt
von Gyermely
2821 Gyermely Petõfi tér 1.
Tel/fax: 34/570-000, 34/370-219
Bürgermeister: György Sáros
Die Gemeinde Gyermely befindet sich an den Ausläufern
des Gerecse-Gebirges, 30 km von Esztergom, 25 km von Tatabánya, 10
km von dem Zsámbék-Abzweig der Autobahn M1 entfernt.
Nach der Aussage der in der Gegend gefundenen und
im Nationalmuseum bewahrten Funde aus dem späteren Bronzealter ist
die Gemeinde seit den Urzeiten bewohnt. Besonders wesentliches Denkmal
aus den späteren Zeiten ist das an der Grenze des Dorfes gefundene
Grabmal von zwei Awaren, die römisches Bürgerrecht erhielten. Die
Ungarn waren hier schon bei der Landnahme angesiedelt. Sie bauten
eine Erdburg, deren Name die Feldmark Bencevár bewahrt. Die Gemeinde
gehörte nach der Organisation der Komitaten bis zu dem XVII. Jahrhundert
zum Komitat Esztergom und erst dann zum Komitat Komárom.
Nach der Vertreibung der Türken waren erst General
Krappfl, dann Graf Esterházy, später Familie Graf Sándor die Besitzer.
Die katholische Kirche auf dem Hügelrücken wurde im Jahre 1749 von
einer aus dem XV. Jahrhundert stammenden gotischen Kirche umgebaut.
Die im Jahre 1786 gebaute reformierte Kirche hat ihre heutige Form
seit dem Umbau 1934.
Von Gyermely abgefahren, in Richtung Tarján erreichen
wir die zur Geimeinde gehörende Gyarmatpuszta. Der Rokoko Altar und
geschnitzte Bänke der in wildromantischer Umgebung befindlichen neogotischen
Kapelle stammen aus Venedig. Hier wurde Móric Sándor, der berühmte
„Teufelreiter” beerdigt. Bis zur Verstaatlichung der Großgrundbesitze
gehörte Gyermely und Gyarmatpuszta zum Sándor-Metternich Landgut.
Das heutige Zentrum der Gemeinde mit beinahe 1.300
Einwohnern bietet Dienstleistungen von hohem Niveau, aber einige Straßen
bewahren noch im Altdorf die Bautraditionen der Gegend. Gyarmatpuszta
ist ein beliebter Ruheort nicht nur für die Einwohner aus der Region,
sondern auch für die Besucher aus anderen Landesteilen. Die wesentlichste
Wirtschaftseinheit der Gemeinde ist die landesweitberühmte Mehlspeisenfabrik
Gyermely AG (35% der nationalen Produktion an Trockenteig). Dazu gehört
noch die Hühnerfarm, die für Haltung von mehr als 500000 Hühner geeignet
ist, bzw. die vor kurzem gebaute Mühle.
Sehenswürdigkeiten:

Gyermely
römisch-katholische Kirche,
im XV. Jahrhundert gebaut, 1749 neugebaut
reformierte Kirche, im Jahre 1786 gebaut
reformierte Parochie, vom XIV. Jahrhundert
Széchényi Künstlerkolonie - Schaffenslager
Angelteich von 16 Hektar
(Öffnungszeit: ab März bis Oktober, Tageskarte kostet 3000 Ft)
Gyarmatpuszta
300 Jahre alte Eichbäume, der
größte Roßkastanien-wald (150
Hektar) in Mitteleuropa
Metternich-Kapelle, ist auch einzeln zu besichtigen
(Schlüssel
im Gemischtwarengeschäft)
Jagdschloß - Zentrum des Jägertourismus - mit Pension
für Ein-
quartierung von 30 Personen geeignet
Ständige Programme:
1. Mai - Maifest in Gyarmatpuszta
Juni (in der ersten Woche) - Schuletagen
Oktober (in der ersten Woche) - Winzeraufmarsch
Unterkunftsmöglichkeiten:
Gyarmatpusztai vadászkastély panzió,
Gyermely, Gyarmatpuszta
Restaurant:
Malom Vendéglõ Gyermely, Szomori
u. 1/a.